Willkommen beim  TUS RHEYDT-WETSCHEWELL E.V.  (Tischtennis)
     

 





Heute präsentieren wir Euch einen weiteren neuen Partner! Auf eine gute Zusammenarbeit! Wir freuen uns sehr!!!



Auch heute präsentieren wir Euch einen weiteren neuen Partner!

ZWERGENAUFSTAND MÖNCHENGLADBACH

Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit 

und wünschen Euch viel Erfolg und Spaß in unseren Räumlichkeiten!



Heute präsentieren wir Euch einen weiteren neuen Partner!

Auf eine Perfekte Zusammenarbeit :)



Heute präsentieren wir Euch einen weiteren neuen Partner! Willkommen! :)


Heute präsentieren wir Euch einen neuen Partner! 

Willkommen beim TuS Rheydt-Wetschewell e.V. - Auf einen gute Zusammenarbeit!




Nach dem EUROPAMEISTER Titel holte sich BELA FRANK 

soeben ind Las Vegas gegen Manfred Nieswand mit einem 3:0 Sieg den WELTMEISTER Titel!    

BELA - HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!



Heute graturlieren wir wir unseren S60 Deutscher Meisters Spieler GERD WERNER 

zur Vize-Weltmeisterschaft im Doppel bei der 19. Veteranen Weltmeisterschaft in USA/Las Vegas!!! 

Im Einzel/Achtelfinale steht Gerd zusammen mit unserem Bela Frank... 

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH UND VIEL ERFOLG WEITERHEIN!!!










WESTDEUTSCHER MANNSCHAFTSMEISTER 2018

Am 02./03.062018 spielt unsere Mannschaft in Langenselbold bei Hanau um die Deutsche Senioren Meisterschaft. 

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg an: 

Ernst Willi Jennessen, Edgar Holzinger, Wolfgang Grasskamp, Bela Frank, Göran Skogsberg und Gerd Werner




Was Macht Eigentlich? Vernarrt in den Rheydter Spielverein TT

 



Sieben Weltmeisterschaften, fünf Europameisterschaften: 

Heiner Schwarz hat als Tischtennis-Spieler viel erlebt - in der zweiten Lebenshälfte. "Ein begnadetes Talent war ich nicht", sagt der bald 82-Jährige, der mit seinem Zwillingsbruder Dieter als Fußballer beim RSV begann. Von O. E. Schütz. Eine ganze Fußballmannschaft des Rheydter Spielvereins war in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nach zwei jungen Spielern benannt: die "Blacky-Elf" mit dem Zwillingspaar Heiner und Dieter Schwarz - Torwart und Mittelläufer der Junioren-Elf. Das war zu einer Zeit, als die Erste Vertragsmannschaft des "Spö" noch mehr oder weniger auf Augenhöhe mit Borussia spielte, bis in die die damals höchste deutsche Spielklasse, die Oberliga-West. Die beiden Schwarz-Jungen, nicht weit vom Stadion aufgewachsen und Straßenfußballer mit Herzblut, träumten davon, auch mal in die "Erste" aufzurücken. Doch zu mehr als einigen Einsätzen Heiners in der Vertragsreserve reichte es nicht. Was der Liebe aber keinen Abbruch tat. "Ich bin der Mannschaft mit dem Rad zu ihren Spielen hinterhergefahren, zum Beispiel in die Krefelder Grotenburg", erzählt er. "Und als unser Alfred Post 1952 in Düsseldorf sein erstes Länderspiel im deutschen Amateur-Nationalteam machte, bin ich ins Rheinstadion geradelt." Trainer des Spö war damals ein gewisser Hennes Weisweiler, der gut zwei Jahrzehnte später Borussia zu einem Top-Team Europas formen sollte. Weisweilers damaliger Schützling Alfred Post kam bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki dreimal zum Einsatz. Deutschland verpasste als Vierter knapp eine Medaille. 

Der RSV erlebte ein Auf und Ab zwischen Zweiter Liga, Oberliga und Amateur-Verbandsliga. Heiner Schwarz war ein Jahr unter Präsidenten-Legende Willy Beines hauptamtlicher Geschäftsführer. Auf dem Trainerstuhl gab es flotte Wechsel, darunter bekannte Namen wie Eckard Krautzun, Fritz Pliska oder Guyla Lorant. Die Liebe der Schwarz-Zwillinge zum "Spö" hält bis heute - sieben Jahrzehnte sind es nun schon. Der Fußball als ihre aktive Sportart wurde allerdings abgelöst: Der RSV war im Tischtennis erfolgreich, wurde 1957 mit seinen Herren Westdeutscher Meister.

Das Idol war Hans-Werner Schippers, Nationalspieler und im Mixed Deutscher Meister. "Wir hatten zu Hause zwischen den Saatgutsäcken eine alte Platte, auf der wir ab und zu spielten", erzählt Dieter, der (zehn Minuten) jüngere Schwarz-Zwilling. Hans-Werner Schippers kam zu ihnen, schaute zu, sah ihr Talent und holte sie zum Probetraining - das sie bestanden. Die beiden Brüder, mit 30 Jahren absehbar bald zu alt für Fußball-Meisterschaftsrunden, fanden schnell Gefallen am Spiel mit dem kleinen Zelluloidball. 1957 meldeten sie sich bei der Tischtennis-Abteilung an. Und es wurde eine

Erfolgsstory, in der es vor allem bei Heiner hieß: Je älter er wurde, desto mehr Siege sammelte er. "Wir waren beide keine begnadeten Talente, haben aber die Gelegenheiten, die uns der sportliche Bereich über Jahre ermöglichte, mit der entsprechenden Einstellung verbunden", sagt Heiner: "Disziplin und Fairness sowie Trainingsfleiß und Siegeswille." 

Im Alter zwischen 35 und 40 Jahren gelang es ihm, sein Körpergewicht von über 100 Kilogramm auf unter 90 zu senken. Und gleichzeitig seinen Zigarettenkonsum von jetzt auf gleich von bis zu 60 täglich auf null zu stellen: "Das Leben bei guter Gesundheit sollte mir weiterhin Perspektiven ermöglichen. Dieser Wunsch hat sich erfüllt", sagt er. Sein Bruder ist den Weg lange mitgegangen, nicht ganz so konsequent, aber auch recht erfolgreich: Dieter spielte ebenfalls wettkampfmäßig Tischtennis, engagierte sich dazu aber auch viele Jahre für die RSV-Jugend in der Fußball- und in der Tischtennisabteilung, wurde 1968 Jugendwart des Tischtennis-Kreises. Sportlich wurde Heiner nach den ersten Jahren in der Zweiten Mannschaft bis hinauf in die Landesliga als Senior ("So ab 40 etwa") zwar natürlich nicht besser, aber immer erfolgreicher und ehrgeiziger. Seine "internationale Karriere" ging 1986 in Italien mit der ersten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft los: Er hat Deutschland bis 2006 bei sieben Welt- und fünf Europameisterschaften mit 108 Turniereinsätzen vertreten, ein Weltreisender in Sachen Tischtennis, oft begleitet von seiner Frau Roswitha: "Dies war die ideale Möglichkeit, die Leidenschaft für Sport und Reisen zu verbinden." Es ging bei internationalen Turnieren kreuz und quer durch Europa und bis Kanada. Dort erlebte er 2000 als 64-Jähriger bei der "Millenium-WM" in Vancouver seinen größten Erfolg: "Unter 490 Teilnehmern in meiner Altersklasse kam ich als Außenseiter mit sechs Siegen bis ins Achtelfinale, also unter die ersten 16 der Welt." Eine weitere Achtelfinal-Teilnahme bei einer WM sollte folgen: im Doppel mit seinem Mannschaftskameraden Helmut Schneider. In der deutschen Rangliste 2007 fand man Heiner Schwarz unter den Top 50 von 300 Qualifizierten, in Westdeutschland in den naturgemäß ansteigenden Altersklassen regelmäßig unter den besten Zehn. 

Mit 76, 77 Jahren spielte er noch regelmäßig in der Kreisliga, oft gegen Gegner, die nicht nur seine Enkel hätten sein können. Zum Abschied schenkte der RSV Heiner Schwarz 2014 noch einmal ein Spiel mit der Ersten Mannschaft in der Bezirksklasse - als fast 79-Jähriger. "Der Spö ist ein Stück Lebensinhalt für meinen Bruder und mich. Wir sind nach wie vor mit großem Interesse Spielvereinler", sagt Heiner Schwarz. Seine dritte und jüngste Sportart kann er allerdings nicht im RSV ausüben: Schwimmen. Mindestens ein-, meist zweimal die Woche fährt der nun bald 82-Jährige seit 2000 nach seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben für zwei Stunden um die Mittagszeit zum Pahlkebad, um sich weitgehend fit zu halten: "Hier fühle mich inzwischen wie zu Hause, die Voraussetzungen sind bestens. 60 Bahnen à 25 Meter sind mein Standard-Programm. Es ist immer wieder eine Herausforderung. Weit über 100 Kilometer waren es im vergangenen Jahr."   

Quelle: RP-Online